Bentheimer Landschafe

Bentheimer Landschaf

Gefährdungsgrad: gefährdet

Wussten Sie schon?

Bentheimer Landschafe können mühelos mehr als zehn Kilometer pro Tag zurücklegen. Daher sind sie bei Wanderschäfern sehr beliebt. Sie eignen sich auch zur Beweidung von Moor- und Heidegebieten.

Herkunft

Das Bentheimer Landschaf entstand durch die Kreuzung von Deutschen Landschafen und Holländischen Drenthe-Schafen.

Geschichtliche Bedeutung

Bentheimer Landschafe sind vermutlich zu Beginn des 19. Jahrhunderts beiderseits der deutsch-niederländischen Grenze entstanden und zwar durch Kreuzung einheimischer Schläge. Schon 1867 wurden 5000 Bentheimer nach Frankreich exportiert – sie waren dort wegen ihrer Größe geschätzt. Mit der Intensivierung der Landwirtschaft gerieten sie in Vergessenheit:

In den 1970er-Jahren gab es zeitweise nur noch 50 Zuchttiere. Vor allem seit Beginn der 1990er-Jahre geht es mit den Bentheimer Landschafen aber langsam wieder bergauf: Züchter und Naturschützer haben den Wert der genügsamen und robusten Landschaftspfleger wiederentdeckt.

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