Natural Horsemanship

Pferdeflüstern in der Arche Warder

Erfahren Sie mehr über diesen speziellen Umgang mit Pferden.

Seit März 2007 kümmert sich unser „Pferdeflüsterer“ um die Ausbildung der Alt-Oldenburger, Schleswiger Kaltblüter, Tarpane, Koniks, Exmoorponies und Posaviner.

Carsten Goll ist sein Name, und er selbst bezeichnet sich eigentlich nicht als „Pferdeflüsterer“, eher als Pferdetrainer. Aber er arbeitet nach dem Prinzip des Natural Horsemanship, einer Methode, die eigentlich schon sehr alt ist. Sie existiert schon so lange, wie sich Menschen überhaupt mit Pferden beschäftigen. Neu ist allenfalls der Begriff, mit dem Pferdemenschen wie Tom Dorrance, Monty Roberts, Pat Parelli oder Steve Halfpenny diesen natürlichen Umgang mit Pferden publik gemacht haben.

Pferdeflüstern in der Arche Warder

Natural Horsemanship

Vorführungen

Carsten Goll gibt an ausgewählten Sonntagen Einblicke in verschiedene Arbeitsweisen. Die Termine haben unterschiedliche Schwerpunkte, es wird also auch bei mehrmaligem Besuch nicht langweilig.

Veranstaltungskalender

Kinderfreizeit Pferdefluestern kann jeder lernen

Pferdeflüstern lernen

Beim Pferdeflüstern geht es darum die Körpersprache der Pferde zu beobachten und gezielt beim Umgang mit Pferde einzusetzen: Es heißt daher auch Natural Horsemanship. Allen Interessierten, egal ob jung oder alt, Reiter oder Nichtreiter bieten wir Kurse um mehr über diesen speziellen Umgang mit Pferden zu erfahren.

Kurse & Ferienfreizeiten

 

Was genau ist Natural Horsemanship?

Viele berühmte Pferdeflüsterer kommen aus den USA. Das verwundert nicht weiter, denn der Umgang mit Pferden ist dort ein anderer als in Europa: Pferde werden – etwa für die Rancharbeit – nicht langwierig ausgebildet, sondern mehr oder weniger brutal zugeritten und für die rasche Verwendung gefügig gemacht.

Das Ziel ist ein fairer, partnerschaftlicher Umgang mit dem Pferd, der auf gegenseitigem Vertrauen und Respekt aufbaut. Pferdetrainer Carsten Goll

Im bewusstem Gegensatz zu diesem rohen, gewalttätigen Umgang mit dem Pferd entstand in den 1920er Jahren die Vorstellung, dass man Pferde auch sanft, ohne Anwendung physischer Gewalt zur Zusammenarbeit mit dem Menschen bewegen könnte: durch Einfühlen in seine Psyche und das Verstehen seiner natürlichen Instinkte und Verhaltensweisen.

Grob gesprochen geht es darum, dass der Mensch sozusagen die Sprache der Pferde lernt, ihr Verhalten, ihre Körpersprache studiert, sich aneignet und beim Umgang mit Pferden gezielt einsetzt. So können sie dem Pferd sehr leicht verständlich machen, was sie von im wollen.

Warum „Pferdeflüstern“ in der Arche Warder?

Ob Rinder, Schweine, Ziegen, Schafe oder Hühner – bei allen Tieren ist uns eine artgerechte, möglichst naturnahe Haltung und Umgangsweise sehr wichtig. Für die Pferdehaltung bedeutet das ein Leben im Herdenverband auf Weiden beziehungsweise in Offenställen. Diese Haltungsbedingungen sind für das Natural Horsemanship geradezu ideal, da die Pferde ihre natürlichen Ausdrucksformen beibehalten.

Ein Beispiel: in mehreren Phasen gibt ein Pferd dem anderen zu verstehen, das es weichen soll. Angefangen bei der Haltung, über das Zurücklegen der Ohren bis hin zum Ausschlagen verwendet jedes Pferd diese Zeichen, um sich Respekt zu verschaffen. Ein ranghöheres Pferd vertreibt so ein anderes von Futter oder Wasser. Für die Pferd-Mensch-Beziehung heißt das: so wie es den persönlichen Raum seiner Mitpferde akzeptieren muss, soll es auch den Raum des Menschen respektieren beziehungsweise lernen ihn zu respektieren.