WorkCamp Pferdefluestern

Pferdeflüstern in der Arche Warder

Erfahren Sie mehr über diesen speziellen Umgang mit Pferden.

Artgerechte Haltung ist ein wichtiges Element unserer Arbeit. Dazu passt auch das „Pferdeflüstern“ auch Natural Horsemanship genannt.

Das Prinzip des Natural Horsemanship existiert schon so lange, wie sich Menschen überhaupt mit Pferden beschäftigen. Neu ist allenfalls der Begriff „Pferdeflüstern“, mit dem Pferdemenschen, wie Tom Dorrance, Monty Roberts, Pat Parelli oder Steve Halfpenny diesen natürlichen Umgang mit Pferden publik gemacht haben.

Trainerin Svantje Suel

Svantje Suel ist Horsemanship-Trainerin und sagt über ihre Art der Arbeit:

„Mir ist eine pferdegerechte Kommunikation sehr wichtig. Dabei berücksichtige ich stets die Psychologie und das Lernverhalten der Pferde. Denn nur, wenn es zu einer echten Kommunikation kommt, können wir das Pferd als Partner für uns gewinnnen. Ich kann dabei helfen Pferde besser zu verstehen, in der Kommunikation klarer und zugleich feiner zu werden, mentale Blockaden zu lösen, Verhaltensmuster zu unterbrechen oder an zu trainieren, Vertrauen auf zu bauen und die Motivation zu fördern.“

 

Pferdeflüstern in der Arche Warder

Kinderfreizeit Pferdefluestern kann jeder lernen

Pferdeflüstern lernen

Beim Pferdeflüstern geht es darum die Körpersprache der Pferde zu beobachten und gezielt beim Umgang mit Pferde einzusetzen: Es heißt daher auch Natural Horsemanship. Allen Interessierten, egal ob jung oder alt, Reiter oder Nichtreiter bieten wir Kurse um mehr über diesen speziellen Umgang mit Pferden zu erfahren.

Kurse & Ferienfreizeiten

 

Was genau ist Natural Horsemanship?

Viele berühmte Pferdeflüsterer kommen aus den USA. Das verwundert nicht weiter, denn der Umgang mit Pferden ist dort ein anderer als in Europa: Pferde werden – etwa für die Rancharbeit – nicht langwierig ausgebildet, sondern mehr oder weniger brutal zugeritten und für die rasche Verwendung gefügig gemacht.

„Die Philosophie oder das Prinzip des Natural Horsemanships basiert auf dem natürlichen Verhalten der Pferde in einer Herde bzw. dem Verhalten einer Stute ihrem Fohlen gegenüber.

Pferde sind von Natur Herdentiere. Sie sind stets bestrebt sich einem ranghöheren Pferd unterzuordnen und damit das Sicherheitsdenken abzugeben.“

Svantje Suel

Im bewusstem Gegensatz zu diesem rohen, gewalttätigen Umgang mit dem Pferd entstand in den 1920er Jahren die Vorstellung, dass man Pferde auch sanft, ohne Anwendung physischer Gewalt zur Zusammenarbeit mit dem Menschen bewegen könnte: durch Einfühlen in seine Psyche und das Verstehen seiner natürlichen Instinkte und Verhaltensweisen.

Grob gesprochen geht es darum, dass der Mensch sozusagen die Sprache der Pferde lernt, ihr Verhalten, ihre Körpersprache studiert, sich aneignet und beim Umgang mit Pferden gezielt einsetzt. So können sie dem Pferd sehr leicht verständlich machen, was sie von im wollen.

Warum „Pferdeflüstern“ in der Arche Warder?

Ob Rinder, Schweine, Ziegen, Schafe oder Hühner – bei allen Tieren ist uns eine artgerechte, möglichst naturnahe Haltung und Umgangsweise sehr wichtig. Für die Pferdehaltung bedeutet das ein Leben im Herdenverband auf Weiden beziehungsweise in Offenställen. Diese Haltungsbedingungen sind für das Natural Horsemanship geradezu ideal, da die Pferde ihre natürlichen Ausdrucksformen beibehalten.

Ein Beispiel: in mehreren Phasen gibt ein Pferd dem anderen zu verstehen, das es weichen soll. Angefangen bei der Haltung, über das Zurücklegen der Ohren bis hin zum Ausschlagen verwendet jedes Pferd diese Zeichen, um sich Respekt zu verschaffen. Ein ranghöheres Pferd vertreibt so ein anderes von Futter oder Wasser. Für die Pferd-Mensch-Beziehung heißt das: so wie es den persönlichen Raum seiner Mitpferde akzeptieren muss, soll es auch den Raum des Menschen respektieren beziehungsweise lernen ihn zu respektieren.

Weitere Informationen zu der Trainerin Svantje Suel finden Sie hier.