WorkCamp Pferdefluestern

Pferdeflüstern in der Arche Warder

Erfahren Sie mehr über diesen speziellen Umgang mit Pferden.

Artgerechte Haltung ist ein wichtiges Element unserer Arbeit. Dazu passt auch das „Pferdeflüstern“ auch Natural Horsemanship genannt.

Das Prinzip des Natural Horsemanship existiert schon so lange, wie sich Menschen überhaupt mit Pferden beschäftigen. Neu ist allenfalls der Begriff „Pferdeflüstern“, mit dem Pferdemenschen, wie Tom Dorrance, Monty Roberts, Pat Parelli oder Steve Halfpenny diesen natürlichen Umgang mit Pferden publik gemacht haben.

Trainerin Sabine Schweizer

Seit bald 20 Jahren ist Sabine Schweizer hauptberuflich Horsemanship-Trainerin für Kinder und Erwachsene.

„Meine Liebe zu Pferden habe ich schon früh entdeckt und es ist mir eine Herzenssache mit viel Verständnis einen achtsamen Umgang mit Pferden zu vermitteln.Seit 2004 arbeite ich als ausgebildeter Coach (DVLNP) mit dem Feedback der Pferde zur Persönlichkeitsentwicklung. Diese Erfahrung im Umgang mit Menschen fließt in meine Tätigkeit als Horsemanship-Trainerin mit ein.“

Pferdeflüstern in der Arche Warder

Kinderfreizeit Pferdefluestern kann jeder lernen

Pferdeflüstern lernen

Beim Pferdeflüstern geht es darum die Körpersprache der Pferde zu beobachten und gezielt beim Umgang mit Pferde einzusetzen: Es heißt daher auch Natural Horsemanship. Allen Interessierten, egal ob jung oder alt, Reiter oder Nichtreiter bieten wir Kurse um mehr über diesen speziellen Umgang mit Pferden zu erfahren.

Kurse & Ferienfreizeiten

 

Was genau ist Natural Horsemanship?

Viele berühmte Pferdeflüsterer kommen aus den USA. Das verwundert nicht weiter, denn der Umgang mit Pferden ist dort ein anderer als in Europa: Pferde werden – etwa für die Rancharbeit – nicht langwierig ausgebildet, sondern mehr oder weniger brutal zugeritten und für die rasche Verwendung gefügig gemacht.

Das Ziel ist ein fairer, partnerschaftlicher Umgang mit dem Pferd, der auf gegenseitigem Vertrauen und Respekt aufbaut. Pferdetrainerin Sabine Schweizer

Im bewusstem Gegensatz zu diesem rohen, gewalttätigen Umgang mit dem Pferd entstand in den 1920er Jahren die Vorstellung, dass man Pferde auch sanft, ohne Anwendung physischer Gewalt zur Zusammenarbeit mit dem Menschen bewegen könnte: durch Einfühlen in seine Psyche und das Verstehen seiner natürlichen Instinkte und Verhaltensweisen.

Grob gesprochen geht es darum, dass der Mensch sozusagen die Sprache der Pferde lernt, ihr Verhalten, ihre Körpersprache studiert, sich aneignet und beim Umgang mit Pferden gezielt einsetzt. So können sie dem Pferd sehr leicht verständlich machen, was sie von im wollen.

Warum „Pferdeflüstern“ in der Arche Warder?

Ob Rinder, Schweine, Ziegen, Schafe oder Hühner – bei allen Tieren ist uns eine artgerechte, möglichst naturnahe Haltung und Umgangsweise sehr wichtig. Für die Pferdehaltung bedeutet das ein Leben im Herdenverband auf Weiden beziehungsweise in Offenställen. Diese Haltungsbedingungen sind für das Natural Horsemanship geradezu ideal, da die Pferde ihre natürlichen Ausdrucksformen beibehalten.

Ein Beispiel: in mehreren Phasen gibt ein Pferd dem anderen zu verstehen, das es weichen soll. Angefangen bei der Haltung, über das Zurücklegen der Ohren bis hin zum Ausschlagen verwendet jedes Pferd diese Zeichen, um sich Respekt zu verschaffen. Ein ranghöheres Pferd vertreibt so ein anderes von Futter oder Wasser. Für die Pferd-Mensch-Beziehung heißt das: so wie es den persönlichen Raum seiner Mitpferde akzeptieren muss, soll es auch den Raum des Menschen respektieren beziehungsweise lernen ihn zu respektieren.