Deutsches Lachshuhn

Deutsches Lachshuhn

Gefährdungsgrad: Vorwarnstufe

Wussten Sie schon?

Das Lachshuhn hat einige Besonderheiten, die es von anderen Hühnerrassen deutlich unterscheidet: Es hat statt vier Zehen eine fünfte, einen gefiederten Bart und die Brut dauert 22 statt 21 Tage. Lachshühner sind zudem ruhige und zutrauliche Tiere, die ungern fliegen.

Herkunft

Die Wurzeln des Deutschen Lachshuhnes liegen in Frankreich im Ort Faverolles im Bezirk Seine-et-Oise.

Geschichtliche Bedeutung

Ende des 19. Jahrhundertes gelangte die französische Fleischhuhn-Rasse Faverolles nach Deutschland. Hier wurde diese Hühnerrasse züchterisch verändert, denn in Deutschland bestand kaum Interesse an einem reinen Fleischhuhn. Neues Zuchtziel war ein Zweinutzungshuhn (Fleisch und Eier). 1912 wurde diese Rasse wegen seiner Gefiederfarbe in „Lachshuhn“umbenannt. Mit der Intensivierung der Geflügelhaltung wurde das Lachshuhn aus der landwirtschaftlichen Nutzung verdrängt.

Mit einem im Jahr 2000 gegründeten Zuchtring versuchen Züchter in ganz Deutschland diese Rasse in ihrer genetischen Vielfalt und Leistungsfähigkeit zu erhalten.

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