Angler Sattelschwein

Angler Sattelschwein

Gefährdungsgrad: extrem gefährdet

Wussten Sie schon?

Mit Einkreuzungen aus Großbritannien (Wessex Saddleback) und Dänemark (Marschschwein) hat das Angler Schwein mit dem weißen Gürtel über Schulter und Vorderläufe (Sattel) auch ein wenig internationales Herkunftsflair.

Herkunft

Das Angler Sattelschwein stammt ursprünglich aus Angeln in Schleswig-Holstein.

Geschichtliche Bedeutung

Züchterisch anerkannt wurde das Angler Sattelschwein im Jahre 1937. Es ist in Fütterung und Haltung anspruchslos und überzeugt mit guten Muttereigenschaften. Deshalb war es bei den Bauern sehr beliebt und die Nachfrage sehr hoch. Angler Sattelschweine stellten um 1950 etwa 60 Prozent der Zuchtschweine in ganz Schleswig-Holstein dar. Der Bestand sank durch verändertes Konsumverhalten in den 1960er- und 1970er-Jahren erheblich. Durch die veränderten Essgewohnheiten waren magere Schweinerassen gefragt.

Nach der Wiedervereinigung kamen Angler Sattelschweine (Zuchteber und -sauen) aus der „staatlichen Genreserve der DDR“ in den Westen. Sie waren mitentscheidend für die Erhaltung der Rasse.

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