Rundgang

Sie können den Tierpark auf drei verschiedenen Touren erkunden.

Die kürzeste Tour (im Plan rot) ist für die "Fußfaulen" gedacht. Diese Strecke dauert etwa eine halbe Stunde.

Wer ein wenig weiter laufen möchte, folgt am Besten der grünen Tour. Im flotten Schritt ist man etwa eine Stunde unterwegs.

Wie lang die "große" Tour dauert, liegt natürlich ganz daran, wie intensiv und gemütlich Sie die Arche in allen ihren Facetten erkunden möchten. Aus Erfahrungswerten wissen wir, dass ein sorgfältiger Rundgang durch alle Gatter und Einrichtungen mit einer gewissen Verweildauer an den Gehegen rund 3 Stunden dauert. Aber es hält Sie natürlich niemand davon ab, diese Runde auf einen ganzen Tag auszudehnen. Café-Restaurant und diverse Ruhe- bzw. Spielplätze laden dazu ein, zwischen den Tierbesuchen immer wieder genussvolle Pausen einzulegen.

Rundgänge im Parkplan zeigen

Rundgang 1 (rot, 30 Minuten)

Zunächst können Sie im Tierschauhaus und im Streichelhof ganz hautnah Kontakt mit Eseln, Ponys, Schweinen oder Ziegen aufnehmen. Ziegenlämmer sind hier ebenso zu bewundern wie Schweineferkel.

Auf dem folgenden Rundgang können Sie vor allem Freundschaft schließen mit unseren verschiedenen Geflügelrassen. In unserer Gänseanlage erleben Sie Lockengänse und andere Rassen ganz ohne Zäune in naturnahen Teichen. In den anschließenden Hühnervolieren können Sie gefährdete Hühnerschönheiten, wie den Deutschen Sperber oder das Vorwerkhuhn kennen lernen. Entlang der Schaf – und Ziegenweiden führt Sie der Weg vorbei am Haus der Natur (Imbissbude und Kletterarche) zum Turopolje-Teich. Dort können Sie bei passendem Wetter die Turopolje-Schweine beim Schwimmen und Tauchen beobachten.

Rundgang 2 (grün,  ca. 1 Stunde):

Zunächst können Sie im Tierschauhaus und im Streichelhof ganz hautnah Kontakt mit Eseln, Ponys, Schweinen oder Ziegen aufnehmen. Ziegenlämmer sind hier ebenso zu bewundern wie Schweineferkel.

Nachdem Sie dem Rundgang vorbei an der Gänseanlage und den Hühnervolieren gefolgt sind, gelangen Sie nach den Europäischen Hauswasserbüffeln auf den "Schafsweg". Am höchsten Punkt des Rundganges erreichen Sie die Steinzeitsiedlung, die Ihnen einen kleinen Einblick verschafft, wie die ersten norddeutschen Bauern vor 5.000 Jahren gelebt haben könnten. Über den mittleren Schafsweg gelangen Sie zum Haus der Natur (Imbissbude und Kletterarche). Der Weg führt Sie zu Ponys und Zwergeseln und schließlich zum Turopolje-Teich. Dort können Sie bei passendem Wetter die Turopolje-Schweine beim Schwimmen und Tauchen beobachten.

Rundgang 3 (blau, ca. 2 Stunden)

Auf der "blauen" Tour können Sie nahezu alle Tiere erleben, die unsere Arche beherbergt – sofern sie nicht gerade aus bestimmten Gründen (siehe Kasten: "Beweidungskonzept") auf Außenflächen untergebracht sind.

Zu Beginn erleben Sie den Turopolje-Teich. Dort können Sie bei passendem Wetter die Turopolje-Schweine beim Schwimmen und Tauchen beobachten. Weiter geht es vorbei am Haus der Natur (Imbissbude und Kletterarche). Folgen Sie dem Weg, bis Sie links Richtung "Trockenrasen" abbiegen. Erleben Sie unser "Eselland" mit den Poitou-Eseln. Vorbei an Rinder- und Pferdekoppeln geht's zu Europas größter Freianlage für Schweine in einer zoologischen Einrichtung. Hier erleben Sie 12 verschiedene Schweinerassen in artgerechten Freigehegen. Anschließend erreichen Sie die Steinzeitsiedlung, die Ihnen einen kleinen Einblick verschafft, wie die ersten norddeutschen Bauern vor 5.000 Jahren gelebt haben könnten. Folgen Sie der Beschilderung "Schafweg" und machen Sie einen Abstecher zur Aussichtsplattform. Folgen Sie dann dem Schafweg. Am Ende des Schafweges gelangen Sie auf einem Naturpfad zu den Hühnervolieren. Auf dem folgenden Weg können Sie vor allem Freundschaft schließen mit unseren verschiedenen Geflügelrassen: Erleben Sie das artgerechte Gänse- und Entengehege.

Tipp: Sprechen Sie unsere MitarbeiterInnen an. Sie werden Ihnen Auskunft geben über unsere Tiere, ihre Haltungsbedingungen und Besonderheiten. So wird der Besuch in der Arche Warder nicht nur zu einem Erlebnis, sondern zu einer echten Erfahrung.

Machen Sie einen Rundgang über unser 40ha großes Parkgelände.

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Beweidungskonzept

Wundern Sie sich bitte nicht, wenn manche Weiden leer stehen oder die Belegung der Koppeln wechselt.

Eine gute Tierhaltung basiert auf einem ausgewogenen Beweidungskonzept. Bitte haben Sie Verständnis, dass die Tiere von Zeit zu Zeit umgesetzt werden. Manche Weiden werden bei Ihrem Besuch leer stehen, das bedeutet oft nur, dass diese Weide sich sozusagen in "Ruhepause" befindet. Denn viele Rassen können nicht dauerhaft auf einer Weide stehen. Zum einen ist die Weide nach einiger Zeit "abgefressen", zum anderen werden Tiere krank, wenn sie einzig und allein auf einer Weide gehalten werden. Parasiten werden immer wieder neu aufgenommen und können sich dadurch in ihrem Wirtstier ungehemmt vermehren.

Dagegen hilft nur ein Weidewechsel, so dass die Parasiten absterben können und die Tiere, ob Pferde, Rinder o.a., nach 6–8 Wochen wieder auf "frischen" Weiden grasen können.

Obwohl das Arche-Gelände rund 40 ha umfasst, reichen doch die Weideflächen innerhalb des Tierpark-Geländes nicht aus, um 800 Tieren ausreichend Fläche zur Verfügung zu stellen. Deswegen wird ein Teil unserer Tiere zeitweise außerhalb gelegene Flächen untergebracht.